2009 wurde damit begonnen bundesweit alle Altenheime nach einheitlichen Kriterien zu prüfen und zu bewerten. Geordnet in 20 Fragen werden 155 einzelne Kriterien abgefragt, die teilweise noch weiter unterteilt sind. Einige Beispiele:
Sind zielgruppengerechte Bewegungs- und Aufenthaltsflächen vorhanden (auch nachts)?
Ist der Gesamteindruck der Einrichtung im Hinblick auf Sauberkeit und Hygiene gut? (z.B. Optische Sauberkeit, Ordnung, Geruch)
Wird der Speiseplan in gut lesbarer Form bekannt gegeben?
Sind Kaltgetränke unbegrenzt und jederzeit verfügbar?
Die Ergebnisse der ersten 1000 Prüfungen wurden inzwischen vorgestellt: Über 700 der geprüften Einrichtungen wurden mit den Gesamtnoten Gut oder sehr Gut bewertet. Diese Noten sind für einzelne Einrichtungen allerdings weniger aufschlussreich, als die Noten zu den fünf Teilbereichen. Dass im Kernbereich "Medizin und Pflege" deutlich seltener gute Noten vergeben wurden (542 Gut und sehr Gut) fällt auf. Bewohnerbefragungen haben sich als wenig aussagekräftig erwiesen. Die Noten "ausreichend" oder "mangelhaft" seien gar nicht vergeben worden. 98,8 Prozent der Einrichtungen erhielten hier gute Noten. Diese Teilergebnisse böten damit Pflegebedürftigen und Angehörigen kaum Entscheidungshilfe für die Auswahl einer Einrichtung. Umfassende Informationen zum Thema auf www.pflegenoten.info
Pflegestufe 0
Pflegestufe 1
Pflegestufe 2
Pflegestufe 3
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